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Zeittafel

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1904

Geboren in Port-au-Prince, Haiti, als zweiter Sohn deutscher Eltern.

1909

Die Mutter zieht mit beiden Kindern nach Hamburg.

1918

Beginnt zu zeichnen. Sieht die erste große Edvard-Munch-Ausstellung und begeistert sich fuer den deutschen Expressionismus und Schmidt-Rottluff.

1921

Beginn seiner lebenslangen Beobachtung der Natur.

1922 - 1923

Laengere Malaufenthalte erst in München, dann beim Vater in Haiti.

1924

Hamburg. Wird Schüler des Spaetimpressionisten Hugo E. Schnegg.

1925

Studienreise nach Italien mit Schnegg und Schuelern. Beschliesst in Florenz, die  Gruppe zu verlassen und dort zu bleiben.    

1927

Hamburg. Neuer Versuch, im Norden zu malen.

1928

Paris. Auseinandersetzung mit Cézanne und den französischen Impressionisten. Entscheidende Bekanntschaft mit dem Bildhauer Ludwig Kasper.

1929

Lässt sich endgültig in Florenz nieder.

1930-42

Taucht in das glanzvolle internationale Kulturleben der Stadt ein.Gehört zum engeren Kreis um Maja Winteler Einstein und Bernard Berenson.

1935-38

Malt an der Akademie von Florenz als Schüler von Felice Carena.

1938

Heiratet die Architektin Renate Mönckeberg aus Hamburg.

1938-42

Die ersten Malschüler kommen in sein Atelier. Erfolgreiche Ausstellungen in Florenz, Mailand und Rom, bis zum Einzug ins deutsche Heer in Italien.

1945-73

Malt und unterrichtet in Florenz. Im Sommer Malaufenthalte in Venedig oder Rom, zuletzt im toskanischen Apenin. Entwicklung einer eigenen Pastelltechnik. Beinah jährliche Ausstellungen in Florenz, Venedig, Rom oder Mailand. Auch in  Hamburg (1956, 1972) und Köln (1957).  Europäische und amerikanische Sammler besuchen sein Atelier. Der Palazzo Pitti erwirbt über die Jahre fünf Werke, die Uffizien eine Zeichnung und ein  Selbstbildnis für ihre "Galerie der Selbstportraits.

1963

Die Akademie der Künste in Florenz ehrt ihn mit einer Retrospektive. 

1972  

Letzte große Ausstellung in Hamburg.

1973

Stirbt am 23. Juli in Florenz und wird im Cimitero degli Allori begraben.

 
* * *
1996

Der Palazzo Pitti in Florenz  widmet seinem Oeuvre eine umfangreiche Retrospektive (mit Katalog), als Dokument des Novecento Italiano, der italienischen Klassischen Moderne.